Vereinsnachrichten

 


Vereinsnachrichten Folge113, Juli/August 2023

Liebe Gartenfreunde,

Der Garten – er ist Erholungsgebiet, Hobby, Kinderspielplatz und zweites Wohnzimmer in eurem natürlichen Garten. Fröhlich bunt tanzen Wildblumen im Sommerwind, erfreuen Augen und Gemüt. Der leichte Wind trägt uns den Sommerduft der Kräuter in die Nase. Wir sehen, hören und atmen Natur. Mutter Natur verschwendet sich in ihrer Vielfalt und Pracht – aber sie verschwendet nicht ihre Zeit: Wenn ihr der Natur ihren Lauf lasst, belohnt euch euren Garten immer wieder mit Überraschungen – den um alles schöne kümmert sich die Mutter Natur.

Wir wünschen  euch viel Freude mit eurem Garten und schöne, erholsame Stunden in eurem kleinen Paradies vor der Haustür!

Stechmücken:

Stechmücken können diverse Krankheiten übertragen. Jeder Einzelne kann einen wichtigen Beitrag leisten, um eine Ausbreitung bestimmter Arten zu verhindern. Brutstätten der Tigermücke und anderer Gelsen sind alle Arten von Wasseransammlungen, die mindestens eine Woche stehen bleiben.

Wir ersuchen euch um Mithilfe und Weiterleitung der beiliegenden Information an eure Belkannten und Freunde.

Durch das Einhalten von einfachen Vorsichtsmaßnahmen können wir alle dazu beitragen, die Vermehrung und Ansiedlung von gebietsfremden Stechmücken in unserer Umgebung zu verhindern.

Danke für eure Unterstützung.

 

Eine kurze Information oder Bitte:

 

WENN  JEMAND  DIE  BANK WECHSELT  ODER  EINE  NEUE  IBAN  NUMMER  BEKOMMT, BITTE MELDET  UNS  DAS,  BEI  DEN  ABBUCHERN DES  MITGLIEDSBEITRAGES  KOMMT  ES  SONST  ZU PROBLEMEN,  UND  ES  ENTSTEHEN  UNNÖTIGE  KOSTEN  BEI  DER  BANK.

DANKE

 

Wir haben ein neues Gartengerät -  einen Langgrasmäher - Unkostenbeitrag in der Stunde 20,00€.

 

Der Vorstand des Siedlervereins wünscht euch noch einen schönen Sommer.

Liebe Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer! Stechmücken können diverse Krankheiten übertragen. In den letzten Jahrzehnten kommen in Mitteleuropa vermehrt auch gebietsfremde Gelsen vor. Dies sind Gelsenarten, die ursprünglich aus südlich-tropischen Gegenden oder aus dem ostasiatischen Raum stammen und meist über den Güterverkehr in Europa eingeschleppt wurden. Bei passenden klimatischen Bedingungen können sich diese Arten hier ansiedeln und weiter ausbreiten. Eine besondere Rolle unter diesen gebietsfremden Mückenarten spielt die Asiatische Tigermücke. Sie ist nicht nur ein äußerst lästiger, tagaktiver Quälgeist, sondern könnte auch exotische Krankheitserreger (z.B. das Chikungunya-, das Dengue- oder das Zikavirus) übertragen. Daher soll die Ausbreitung dieser Art verhindert werden, auch wenn derzeit in Österreich die Gefahr, durch einen Gelsenstich mit einem exotischen Krankheitserreger infiziert zu werden, sehr gering ist. 2022 konnten Tigermücken erstmals in allen Bundesländern nachgewiesen werden. Bei ihrer Vermehrung bevorzugen Tigermücken zur Eiablage kleine künstliche Wasserstellen wie zum Beispiel Regentonnen, Vogeltränken oder Blumentopfuntersetzer. Besonders Gärten in städtischen Gebieten bieten viele potenzielle Brutstätten und erleichtern die Ansiedlung der Tigermücken. „Wärmeinsel“-Effekte und künstliche Bewässerung erhöhen die Überlebenschancen und den Bruterfolg dieser Insekten. Es ist davon auszugehen, dass sich die Tigermücken ohne geeignete Gegenmaßnahmen noch weiter in Österreich ausbreiten werden. Mit einfachen Maßnahmen können wir alle dazu beitragen, die Vermehrung und Ansiedlung von gebietsfremden Stechmücken in unserer Umgebung zu verhindern. Bitte beachten Sie daher folgende Tipps für Garten und Balkon. Auf unserem Informationsblatt (siehe Anhang) finden Sie eine entsprechende Checkliste, die Sie wöchentlich durchgehen können. ? Entleeren Sie kleine Wasserbehälter mindestens einmal pro Woche. ? Vermeiden Sie in Ihrem Garten künstliche Wasseransammlungen: Lagern Sie Gegenstände wie Gießkannen, leere Behälter, Planschbecken, Kübel, Spielzeug etc. unterhalb eines Daches oder drehen Sie diese so um, dass sich kein Wasser darin ansammeln kann. ? Vermeiden Sie sogenannte Kleinstwasserstellen (z.B. Zaunrohre), indem Sie diese entfernen, abdecken oder mit Sand befüllen. ? Verschließen Sie ev. vorhandene Regentonnen dicht oder bedecken Sie diese mit feinmaschigem Insektenschutzgitter. ? Vermeiden Sie verstopfte Dachrinnen und tropfende Wasserhähne. Amt der Oö. Landesregierung Direktion Soziales und Gesundheit Abteilung Gesundheit 4021 Linz • Bahnhofplatz 1 Seite 2 Nähere Informationen und Download des Infoblattes: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/287141.htm Verdächtige Gelsen via App melden Tigermücken sind immer kleiner als eine 1-Cent-Münze, haben einen weißen Streifen am schwarzen Rückenschild und weiße Streifen auf Körper und Beinen. Verdächtige Gelsen können fotografiert und ganz einfach über die kostenlose Mosquito Alert-App gemeldet werden. Die eingesendeten Fotos werden von Expert*innen begutachtet und die Funde anonym auf einer öffentlich zugänglichen Karte angezeigt. Nähere Informationen und kostenloser App-Download: https://www.ages.at/mensch/krankheit/infos-zu-gelsen-krankheiten Es ist davon auszugehen, dass sich die Tigermücken ohne geeignete Gegenmaßnahmen noch weiter ausbreiten werden. Bitte tragen Sie durch die Beachtung der Tipps zur Vermeidung von Brutstätten in Ihren Gärten dazu bei, die weitere Verbreitung dieser Insekten zu verhindern! Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

 

Stand Mai 2023 ASIATISCHE TIGERMÜCKE INFORMATIONSBLATT ZUR MÜCKENKONTROLLE In den letzten Jahren konnten in Mitteleuropa und auch in Österreich immer wieder Gelsen gefunden werden, die bei uns bis jetzt nicht heimisch waren. Eine besondere Rolle unter den gebietsfremden Gelsenarten spielt die Asiatische Tigermücke Aedes albopictus. Die Tigermücke ist nicht nur lästig, da sie tagaktiv ist und aggressiv sticht, sie ist auch ein möglicher Überträger für eine Vielzahl an Krankheitserregern (wie z.B. Dengue-, ZIKA- und Chikungunya-Virus). 2022 wurde die Asiatische Tigermücke erstmals in allen Bundesländern gefunden. Jede:r kann einen Beitrag leisten, um eine ständige Ansiedlung und weitere Ausbreitung zu verhindern. Was kann man beitragen, um eine Ausbreitung der Tigermücke zu verhindern? ü Lassen Sie die Tigermücke nicht bei Ihnen zu Hause überwintern! Tigermücken können den Winter überleben. Die Eier kleben am Rand unterschiedlicher Behältnisse, in denen sich zuvor Wasser sammeln konnte (Blumentopfuntersetzer, Vogeltränken, Gießkannen etc.) und sie überleben selbst dann, wenn das jeweiligen Behältnis austrocknet. Um zu verhindern, dass die Eier überwintern und im Frühjahr Larven schlüpfen, ist es daher besonders wichtig, alle möglichen Behälter im Herbst gründlich zu reinigen. Dazu sollten diese nicht nur abgespült, sondern auch abgewischt und v.a. trocken gelagert werden. ü Mögliche Brutstätten das ganze Jahr über vermeiden! - Entleeren Sie kleine Wasserbehälter mindestens einmal pro Woche (z.B. Vogeltränke, Blumenuntersetzer, Planschbecken, Spielzeuge etc.) - Vermeiden Sie in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon sogenannte Kleinstwasserstellen z.B. Schirmständer, Zaunrohre oder Dekorelemente, indem Sie diese entfernen, abdecken oder mit Sand befüllen. - Vermeiden Sie sonstige Wasseransammlungen: Lagern Sie dazu Gegenstände wie etwa Gießkannen, Reifen, leere Blumenkästen, Aschenbecher, Sandspielzeuge etc. unterhalb eines Daches oder drehen Sie die Gegenstände so um, dass sich kein Wasser darin ansammeln kann. - Verschließen Sie Regentonnen dicht oder bedecken Sie diese mit feinmaschigem Insektenschutzgitter. - Vermeiden Sie verstopfte Dachrinnen und tropfende Wasserhähne. ü Weiterführende Maßnahmen zur Larvenbekämpfung bei Belästigung durch Tigermücken - Künstliche Wasserstellen, die nicht entleert werden können (Abwasserrinnen, Kanalabfluss, Regentonne etc.) können mit im österreichischen Handel erhältlichen Mitteln zur Bekämpfung von Gelsenlarven behandelt werden. Bei der Verwendung von Larviziden beachten Sie bitte die korrekte Anwendung gemäß Herstellerangaben. - Natürliche Gewässer, wie etwa auch Teiche und Biotope, sollen nicht behandelt werden. Gelsenlarven sind ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette und werden von Tieren wie Fischen oder Libellenlarven gefressen. Wie schütze ich mich vor Stichen? ü Verschließen Sie Öffnungen von Fenstern und Türen mit feinmaschigen Insektenschutzgittern ü Tragen Sie lange, helle Kleidung ü Verwenden Sie wirksame Repellents (Insektenschutzmittel) und beachten Sie zur korrekten Anwendung die Herstellerangaben. Was sollte ich tun, wenn ich von einer Tigermücke gestochen wurde? Aufgrund der derzeit noch sehr geringen Wahrscheinlichkeit einer Krankheitsübertragung gibt es kaum Grund zur Sorge. Erst wenn es sehr viele Tigermücken und zudem kranke Menschen gibt, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die o.g. exotischen Krankheiten übertragen werden. Sollten nach einigen Tagen Fieber oder ungewohnte Beschwerden eintreten, kann ein So erkennt man Tigermücken: ? Tigermücken sind stets kleiner als eine 1-Cent-Münze und nicht größer als die heimischen Steckmücken. ? Ihre Grundfarbe ist schwarz (nicht bräunlich) mit weißen, prägnanten Streifen auf Körper und Beinen. Besonders gut sichtbar sind die Streifen auf den Hinterbeinen der Mücke. ? Im Gegensatz zu anderen Mückenarten, die v.a. zur Dämmerung aktiv sind, sticht die Tigermücke auch tagsüber aggressiv. Arztbesuch Klarheit schaffen. Bisher wurde in Österreich noch keine Übertragung von Zika, Chikungunya oder Dengue-Fieber durch Mückenstich nachweislich beobachtet. In Ostösterreich finden sich jedes Jahr vereinzelte Fälle von West-Nil-Fieber, die jedoch auf Stiche durch die gemeine Hausgelse (Culex pipiens) zurückgehen. Was sollte ich tun, wenn ich eine verdächtige Mücke gefunden habe? Im Verdachtsfall sollten evt. gesichtete Tigermücken über die kostenfreie App „Mosquito-Alert“ (http://www.mosquitoalert.com/en/) gemeldet und ein entsprechendes Foto hochgeladen werden. Diese Bilder werden dann von Expert:innen begutachtet und ausgewertet. Lage der Brutstätten Stechmücken sind schlechte Flieger. Sie können nur rund 100 bis 150 Meter fliegen. Der zugehörige Brutplatz muss daher innerhalb dieser Entfernung liegen. Checkliste zur Brutstätten-Kontrolle Bereiche Was ist zu tun erledigt Wasseransammlungen in verschiedenen Gegenständen Regelmäßig ausleeren (Schirmständer, Blumentöpfe, Blumenuntersetzer, Aschenbecher, Dekorelemente mit offenen Hohlräumen und ähnliches nicht vergessen) Gießkannen, Kübel Nach Gebrauch ausleeren, mit der Öffnung nach unten aufbewahren Scheibtruhe Umdrehen, damit sich kein Wasser sammelt, oder unterstellen Vogeltränken, Futternäpfe Regelmäßig ausleeren, auswischen und mit frischem Wasser füllen Planschbecken Plastikspielzeug Trockenwischen, abdecken, wenn sie nicht gebraucht werden Können sich mit Regenwasser füllen (NICHT im Freien liegen lassen) Regenwassertonnen Regelmäßig entleeren (mindestens wöchentlich), dicht verschließen oder mit feinmaschigem Netz (Moskitonetz) abdecken Alte Flaschen, Dosen, Gläser, Plastiksäcke Ordnungsgemäß entsorgen Abdeckplanen, Poolabdeckung Wasseransammlungen nach Regen entleeren; abwischen! Autoreifen, Geräte, Maschinen NICHT unter freiem Himmel lagern Dachrinnen, Gullys Regelmäßig reinigen (Barrieren für Wasserabfluss entfernen) Plastiksessel Wasseransammlung auf Sitzflächen abwischen; wenn länger nicht genutzt – kippen/schrägstellen Leere Baumhöhlen Inspizieren (Tier/Nester) und wenn sie leer sind mit Sand füllen Biotope Sollten natürliche, heimische Fressfeinde beherbergen (z.B. heimische Fische) Vasen im Freien z.B. im Friedhof: 2x wöchentlich leeren oder feuchten Sand einfüllen Outdoor-Wasserhähne Tropfende Outdoor-Wasserhähne reparieren https://www.land-oberoesterreich.gv.at/287141.htm https://www.ages.at/mensch/krankheit/infos-zu-gelsen-krankheiten